Verfahrenssicherheit und Entscheidungsqualität im öffentlichen Bauen

Beratung vor der Festlegung.

Unabhängige und vertrauliche Verfahrensberatung für öffentliche Bauherren.

Vertrauliches Erstgespräch

Beratung

Prüfen

Auslobungs- und Ausschreibungsprüfung vor Veröffentlichung: Aufgabenstellung, Kriterien, Bewertungslogik, Verfahrenswahl, Dokumentation. Ergebnis ist ein klarer Prüfbericht mit Risikoeinstufung und konkreten Änderungen — bevor die Unterlage angreifbar wird.

Beraten

Vertrauliche Lagebeurteilung und Second Opinion für Leitungsebenen: ein geordnetes Lagebild, belastbare Optionen, eine begründete Empfehlung — vor der Gremiensitzung, nicht danach. Auf Wunsch als laufendes Sparring in begrenzter Mandatszahl.

Ordnen

Verfahrens- und Vergabearchitektur, bevor das Verfahren beginnt: Rollen, Entscheidungswege, Kriterien, Fahrplan — bei besonderen Liegenschaften bis zur Strategie für Konzeptvergabe und Partnerfindung. Nach gestörten Verfahren: die strukturierte Aufarbeitung.

Arbeitsweise

Unabhängigkeit ist keine Zusage. Sie ist Arbeitsgrundlage.

  • IErst Information, dann Festlegung. Entscheidungen bleiben offen, bis ihre Grundlagen ermittelt sind.
  • IIErst Rollen, dann Verfahren. Klare Zuständigkeiten vor jedem Verfahrensschritt.
  • IIIErst Begründung, dann Beschluss. Jedes Mandat endet mit einem Ergebnis, das vor Gremien, Aufsicht und Öffentlichkeit besteht.
  • IVJe Verfahren nur eine Seite. Keine Folgeaufträge im selben Verfahren, kein Erfolgshonorar. Mandate werden ohne ausdrückliche Zustimmung nicht genannt.
  • VBeratung, nicht Ausführung. Planung, Steuerung und Ausführung sind nicht Teil des Mandats. Rechtsfragen bleiben anwaltlicher Prüfung vorbehalten.

Warum früh

Beeinflussbarkeit Kosteneinsatz WIRKSAMSTER ZEITPUNKT Grundlagen Vorplanung Projektierung Ausführungsplanung Ausführung Nutzung Projektverlauf →
Der wirksamste Zeitpunkt, ein Projekt zu verbessern, liegt vor seiner Festlegung. Wer früh die Grundlagen ordnet, gewinnt Informationsvorsprung und hält Entscheidungen offen, bis sie entscheidbar sind — während Korrekturen mit jedem Projektschritt teurer werden. Schematische Darstellung nach anerkannter Frühphasenlogik.

Person

Dr. Heinrich GieseArchitekt BDA · Dr.-Ing.

Dr. Heinrich Giese ist Architekt mit über vierzig Jahren Berufserfahrung und Mitglied im Bund Deutscher Architekten. Er war Diözesanbaumeister der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Leiter des Bischöflichen Bauamts, zwei Jahrzehnte Mitglied und mehrjähriger Vorsitzender des Ausschusses Vergabe und Wettbewerb der Architektenkammer Baden-Württemberg; zuletzt verantwortete er in leitender Funktion Aufgaben der staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung Baden-Württembergs.

Er kennt öffentliche Bauverfahren aus jeder Perspektive, die in ihnen aufeinandertrifft: als Planer, als Vertreter des Berufsstands, als Bauherr einer großen Institution, als Leitungsverantwortlicher der Verwaltung. Auf dieser Grundlage berät er heute die, die Verfahren verantworten.

Erstgespräch

Der Einstieg ist ein vertrauliches Erstgespräch.

Sie schildern die Lage; Sie erfahren, ob und wie eine Beratung helfen kann und welchen Umfang ein Mandat hätte. Das Erstgespräch ist unverbindlich.